Mit dem Programm „Bürger:innenrat mit Kindern“ unterstützt die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) sächsische Kommunen dabei, Grundschulkinder systematisch, altersgerecht und ressourcenschonend an kommunalen Entscheidungsprozessen zu beteiligen.
Für das Jahr 2026 laden wir zwei sächsische Kommunen ein, das Beteiligungsformat „Bürger:innenrat mit Kindern“ gemeinsam mit uns umzusetzen.

Im Modellprojekt „Kinder-Zukunfts-Rat“ in Moritzburg wurde das Beteiligungsformat 2024/2025 erfolgreich mit Grundschulkindern erprobt. In mehreren moderierten Treffen entwickelten sie konkrete Empfehlungen, die anschließend an Politik und Verwaltung übergeben und dort beraten wurden. Die positiven Erfahrungen zeigen: Kinder können fundierte, alltagsnahe und umsetzungsorientierte Beiträge zur kommunalen Entwicklung leisten – wenn der Rahmen stimmt.
Die Vorteile für Ihre Kommune auf einen Blick:
- Gewinn neuer Perspektiven für kommunale Planungen
- Stärkung demokratischer Bildung vor Ort
- Erprobung eines innovativen Beteiligungsformats
- Kinderfreundliche Positionierung der Kommune
- Begleitung und fachliche Unterstützung durch die DKJS
- Budget zur Projektumsetzung (die Mittel werden von der DKJS verwaltet)
Sie können sich bis zum 12. März 2026 unverbindlich unter nachfolgendem Link zurückmelden:
Anschließend klären wir in einem vertiefenden Gespräch, ob das Format zu Ihrer Kommune passt und wie eine Umsetzung erfolgen kann.
Was erhalten Kommunen?
Die DKJS begleitet die Kommunen während des gesamten Prozesses. Dazu gehört:
- Fachliche Begleitung & Qualifizierung durch die DKJS (analog und digital)
- Erprobten kindgerechter Material- und Methodenpool – Leitfäden, Checklisten und Vorlagen
- Moderation & Qualitätssicherung der Kinder- und Steuerungstreffen
- Öffentlichkeitsarbeit & Dokumentation
- Vernetzung und Austausch mit einer weiteren Bürgerrats-Kommune
- Anteilig finanzielle Unterstützung, z. B. für Material, Räume, Catering, zusätzliche Moderationstätigkeiten
Was sollten Kommunen einbringen?
Für eine erfolgreiche Umsetzung braucht es verbindliche Strukturen und die Bereitschaft, Ergebnisse in politische Prozesse einzubinden.
- Benennung einer kommunalen Ansprechperson als zentrale Schnittstelle
- Einrichtung einer Steuerungsgruppe mit relevanten Akteur:innen (z. B. aus Verwaltung, Politik, Hort/Schule)
- Festlegung des Rats-Themas mit echtem Gestaltungsspielraum
- Begleitung ausgewählter Kindertreffen vor Ort
- Verbindliche Beratung über die Empfehlungen der Kinder
Weiterführende Informationen, praktische Tipps und Materialien finden Sie unter www.starkimland.de/buergerinnenrat-mit-kindern/.
Wir freuen uns auf Ihr Interesse und den gemeinsamen Austausch!